Einkommen schwankt jeden Monat? Der Parkplatz vor der Kita
2026-10-14
Freitag, 16:25 Uhr. Mira sitzt im Auto auf dem Parkplatz vor der Kita und hat noch fünf Minuten. Der Motor ist aus, das Handy liegt auf dem Lenkrad.
Sie ist Illustratorin und arbeitet allein. Im Oktober hat sie so viel verdient wie schon lange nicht mehr. Im September war es fast nichts. Im August, na ja, da war Urlaub, aber eigentlich auch keiner.
Eine Nachricht von Katrin, die mit ihr im Gemeinschaftsbüro sitzt: „Sag mal, hast du schon was fürs nächste Jahr geplant? Ich komme einfach nicht dazu.“
Mira tippt „Noch nicht, du?“ und löscht es wieder. Dann schreibt sie „Haha, ich auch nicht“ und schickt es ab. Das Herz klopft dabei ein bisschen schneller als nötig.
Das Gefühl, dass es schon irgendwie klappt
So geht es Mira seit Jahren. Auf ein volles Quartal folgt ein leeres. Dann kommt ein Auftrag, der sich anfühlt wie Rettung. Sie sagt Ja zu allem, arbeitet drei Wochen am Stück und fällt danach in ein Loch.
Wie das Jahr insgesamt aussieht, weiß sie nicht. Sie weiß nur, dass es irgendwie gereicht hat. Bisher.
Der Gedanke an „nächstes Jahr planen“ fühlt sich für sie an, als sollte sie das Wetter vorhersagen. Wie soll man etwas planen, das jeden Monat anders ausfällt? Sie hat es einmal versucht. Im Januar, mit einer Tabelle, die sie nach zwei Wochen nicht mehr geöffnet hat. Seitdem liegt sie wie ein schlechtes Gewissen im Ordner „Sonstiges“.
Und da ist noch etwas, das sie niemandem erzählt. Wenn ein Kunde absagt, rechnet sie nicht nach, was das bedeutet. Sie schaut lieber weg. Es ist leichter, sich nicht zu fragen, wie lange das Polster hält, als eine Zahl zu sehen, die ihr nicht gefällt.
Was das leise kostet
Das Schwanken kostet nicht nur Geld. Es kostet Gelassenheit.
Mira nimmt Aufträge an, die sie eigentlich nicht will, weil gerade ein leerer Monat droht. Beim Gespräch über ihren Preis klingt sie unsicher, weil sie ahnt, dass sie den Auftrag braucht. Und die freien Tage im Sommer fühlen sich nie frei an. Das Handy liegt immer in Reichweite, falls doch noch eine Anfrage kommt.
Sie hat sich nie gefragt, ob das wirklich an ihrem Beruf liegt. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie nie einen Überblick hatte. Ein Jahr ohne Karte fühlt sich eben an wie Nebel.
Der Satz, der im Auto hängen bleibt
Die Kita-Tür geht auf, die ersten Eltern kommen heraus. Mira steckt das Handy weg.
Am Abend hört sie sich ihre eigene Antwort noch einmal an: „Ich auch nicht.“ Es klingt, als wäre das ein Naturgesetz. Als könnten Selbstständige eben nicht planen, nur hoffen.
Aber stimmt das? Katrin hat ja ebenfalls gefragt. Sie ist also nicht die Einzige mit diesem Knoten. Vielleicht ist das Problem nicht, dass das Einkommen schwankt. Vielleicht ist das Problem, dass sie es nie nebeneinander angesehen hat: was war, was kommt, was sie sich wünscht, wie viel Kraft sie hat und wann sie frei haben will.
Es müsste kein Meisterwerk sein. Nur ein Ort, an dem das alles steht. Ruhig, an einer Stelle, ohne dass sie jedes Mal von vorn anfangen muss.
Ein Montag, an dem der Nebel dünner ist
Stell dir einen Montag im nächsten Jahr vor. Es ist 8:40 Uhr, der Kaffee ist noch warm.
Mira öffnet eine einzige Datei. Sie sieht, was sie sich für dieses Quartal vorgenommen hat und was bisher tatsächlich reingekommen ist. Der Abstand ist kein Urteil, nur eine Information. Daneben steht, was in der Anfragen-Liste wartet und was davon wahrscheinlich wird.
Sie sieht auch, dass im Juli zwei Wochen frei eingetragen sind, und zwar fest, nicht als Wunsch. Rundherum ist so geplant, dass diese Wochen nicht jedes Mal wieder verhandelt werden müssen.
In zehn Minuten ist sie durch. Sie klappt den Laptop nicht mit schwerem Bauch zu, sondern mit dem Gefühl: Ich weiß ungefähr, wo ich stehe.
Die Schwankungen sind damit nicht weg. Es wird weiter Monate geben, die voller sind als andere. Aber sie überraschen sie nicht mehr aus dem Nichts. Wenn ein Kunde absagt, ist da ein Plan, in den das passt, und kein Absturz. Beim nächsten Preisgespräch klingt ihre Stimme ruhiger, weil sie weiß, dass sie auch Nein sagen kann.
Und nach jedem Quartal setzt sie sich kurz hin, schaut zurück und notiert, was gut lief und was sie ändern will. Das dauert eine halbe Stunde, nicht einen verlorenen Sonntag.
Wenn du dich im Auto wiedererkannt hast
Vielleicht kennst du den Parkplatz-Moment, nur an einem anderen Ort: im Zug, an der Supermarktkasse oder vor dem Termin beim Steuerberater, bei dem du hoffst, dass keiner nach nächstem Jahr fragt.
Dann ist das hier kein Zeichen, dass du etwas falsch machst. Es heißt nur, dass du bisher keinen Platz hattest, an dem dein Jahr zusammenkommt.
Genau dafür gibt es den 2027 Freelance Business Planner, eine Excel-Vorlage für das nächste Jahr. Sie ist auf Englisch, die Struktur erklärt sich aber schnell. Du planst darin Einnahmen, Kapazität und freie Zeit: Ziele gegen tatsächliche Zahlen, deine Auftragsliste, einen Urlaubsplaner, Quartalsrückblicke und ein Dashboard, das alles auf einen Blick zeigt. Sie ersetzt keine Steuerberatung, sie sortiert nur deinen Kopf.
Wenn sie dir nicht hilft, bekommst du innerhalb von 30 Tagen dein Geld zurück, ohne Fragen.
Wenn du magst, schau sie dir in Ruhe an: 2027 Freelance Business Planner (Excel)
Und wenn nicht: Schreib Katrin, oder wem auch immer in deinem Leben, zurück. Nicht „Ich auch nicht“, sondern „Lass uns das mal gemeinsam anschauen.“
Eine beispielhafte Geschichte, geschrieben mit KI-Unterstützung.